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Bernina Express

 

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- Snacks im Bernina Express

Mit Bernina Express kommen Sie aus der ältesten Stadt der Schweiz Chur nach Italien - Tirano. Sie erleben 122 km lange Strecke über 196 Brücken und durch 55 Tunnels. Also Platz nehmen und staunen: Im Bernina Express wird die Schönheit der Alpen vollkommen erfahrbar. Von Chur fährt der Zug durch die burgenreichste Gegend Europas. Von hier geht es durch die finstere Schinschlucht und über den rund 90 Meter hohen Solisviadukt ins wildromantische Albulatal, wo der Weltbekannte Landwasserviadukt wartet, der mitten in eine senkrechte Felswand hineinführt. Über grandiose Kunstbauten und Kehrtunnels geht es weiter in die Höhe, bis sich nach dem Albulatunnel das Engadin in voller Pracht zeigt. Dies ist der Festsaal der Alpen, hier liegt auch das mondäne St. Moritz! Im Bernina Express geht es noch höher hinauf, vorbei an der mächtigen Gletscherwelt des Berninamassivs. Beim Lago Bianco wird die grenzenlose Freiheit der Berge erst recht spürbar! Und doch lockt tief unten bereits der Süden und so geht es von mehr als 2.200 Meter Höhe kurvenreich hinab ins Puschlav und über den berühmten Kreisviadukt von Brusio bis nach Tirano. Atemberaubend schöne Landschaften und Meisterleistungen der Ingenieurskunst finden so auf der ganzen Strecke zusammen. Der Bernina Express ist damit ein Panoramazug, der mitten durch das UNESCO Welterbe fährt!

 

 

In Chur steht der rote Panoramazug am Gleis 10 mit 2 Wagen der 1.Klasse und 4 Wagen der 2.Klasse bereit. Dieser Zug ist voll klimatisiert und während der Reise werden Ihnen Snacks und Getränke durch den Minibar angeboten. Die Streckenerklärung erfolgt über die Lautsprecheransagen. Sie können auch den Infotainment über Ihr Smartphone nutzen.

 

Um 08:32 verlassen wir Chur. Gleich, wenn wir die Stadt und die Industriezone verlassen, fahren wir entlang des Rheins. Nach ein paar Minuten werden wir das Dorf Reichenau mit dem gleichnamigen Schloss durchfahren. In Reichenau vereinigt sich Vorder- und Hinterrhein. Kurz nach Reichenau geht die Bahnstrecke in zwei Richtungen. Nach rechts fährt man über Glacier Express Strecke nach Disentis, Andermatt, Brig und Zermatt. Wir fahren aber nach links - in Richtung St. Moritz, Berninapass, Poschiavo und Tirano.

 

Wir fahren jetzt durchs Tal Domleschg. Dieses Tal lag an einem Handelsweg. In diesem Tal finden Sie die höchste Dichte an Burgen, Schlösser und Ruinen Europas. Insgesamt nach einer halben Stunde wird der Zug in Thusis eintreffen. Hier beginnt die UNESCO-Welterbe Strecke der Rhätischen Bahn, die bis nach Tirano geht. Auf 122km fahren Sie über 196 Brücken und durch 55 Tunnels. Jetzt beginnt die 'wilde' Fahrt auf der 'Achterbahn'.

Nach dem wir Thusis verlassen werden, fahren wir über den Solisviadukt. Hier sehen Sie 96 Meter tiefe Schlucht. In kürze sind wir im Bergdorf Tiefencastel. In diesem Dorf und in den Nachbarorten sehen Sie Steingebäude am Hang, Kirchen auf den Hängen und die Bahnhöfe aus dem Holz. Auf fast jedem Bahnhof hier finden Sie einen idyllischen Bahnhofsbuffet.

   

Der Zug fährt durch den größten Naturpark der Schweiz - Parc Ela. Um diese Landschaft mit der Bahn zugänglich sein könnte, wurden hier viele Meisterwerke gebaut. Zu einem Höhepunkt gehört der 65 Hohe Landwasserviadukt. In Kürze sind wir am Bahnhof Filisur. Hier sehen Sie auch die Bahngebäude aus dem Holz und idyllischen Bahnhofbuffet. In Filisur ist die "Abzweigung" nach Davos. Diese Bahnstrecke ist auch sehr interessant. Diese Strecke geht über den höchsten Viadukt der Rhätischen Bahn - den 89 Hohen Wiesener Viadukt.

   

Wir nähern uns jetzt dem Bahnhofdorf Bergün. In diesem Dorf befindet sich das Bahnhofsmuseum der Rhätischen Bahn. In diesem Dorf ist die Zeit stehen geblieben. Sie sehen hier viele typische Bündner Häuser aus dem Stein und kleine Lebensmittelladen mit regionalen Produkten.

   

Gleich, wenn der Zug Bergün verlässt, beginnt der spektakulärste Abschnitt der Rhätischen Bahn. Auf 4km Luftlinie überwindet der Zug 416 Höhenmeter, wechselt viermal die Talseite und das alles ohne Zahnradhilfe - durch die Kehrviadukten, Kehrtunnels und Spiralentunnels. Sie sind jetzt am Bahnhof Preda. Hier verschwindet der Zug im ca. 5 km langen Albulatunnel.

Im Winter sorgt dieser Abschnitt auch für den Winterspass. Auf der gesperrten Strasse kann man mit diesen grandiosen Aussichten auch Schlittenfahren.

Übrigens bevor dieser Tunnel im Jahr 1903 eröffnet wurde, sind die Postkutschen über den Albulapass gefahren - auch im Winter, obwohl es sehr gefährlich wegen Lawinengefahr war. Über diesen Pass ging auch die Postdienst nach Venedig.

   

Nach dem Sie den Albulatunnel verlassen, sind Sie im Tal Bever. Alpweiden, Arven und Lärchenwälder sehen Sie. Hier fließt auch der Fluss Beverin in Richtung Engadin und mündet in den Fluss Inn. In Samedan überquert der Zug das Inn. Nach kurzem Aufenthalt fährt der Zug in Richtung Pontresina. Gleich nach Pontresina beginnt die Steigung von 70 Promillen ohne Zahnradhilfe - das ist die absolute Maximum. In kürze spüren Sie auch die Kälte vom Gletscher Morteratsch. Beim schönen Wetter können Sie gerade diesen Gletscher und die verschneite Berge Piz Cambrena, Piz Bellavista und den höchsten Berg oder Ostalpen Piz Bernina (4.049 m) sehen.

   

Langsam erreicht der Zug den höchsten Punkt der Strecke Ospizio Bernina (2.253 m). Hier befindet sich auch die Wasserscheide - vom Lago Bianco geht das Wasser ins Adriameer, vom Lago Nair geht das Wasser ins Schwarze Meer. Vom Ospizio Bernina geht es abwärts in Richtung Italien. Aber zuerst halten wir am autofreien Bahnhof und auf der Aussichtsterrasse Alp Grüm an. Hier haben Sie eine einzigartige Aussicht ins Tal Poschiavo, auf Lago di Poschiavo, den verschneiten Piz Palü und den Palügletscher.

   

Mehr als 1.000 Höhenmeter ohne Zahnradhilfe müssen wir jetzt nach Poschiavo bewältigen. Die Geschwindigkeit übersteigt nicht 30km/h. Die Fahrt ist mit atemberaubenden Aussichten begleitet. In Poschiavo spricht man schon italienisch. Das Dorf hat auch schon italienischen Flair.

Nach dem wir Poschiavo verlassen, fährt der Zug jetzt als 'Strassenbahn' - Mitten auf der Straße. Der nächste Halt ist der Bahnhof Le Prese. Nach Le Prese fahren wir entlang des Sees 'Lago di Poschiavo' - bis nach Miralago.

   

Ein paar Kilometer weiter und wir sind jetzt in Brusio. Kurz nach Brusio ist der berühmte Kreisviadukt. Auch die Klima hier ist anders - ziemlich wärmer. Hier sehen Sie auch die ersten Kastanienbäume, Weinberge, Apfelbäume und die 'Iglu' aus den Steinen. Diese 'Iglus' wurden als Speicher für Käse und Wein gebaut.

Nach wenigen Augenblicken ist der Zug an der Grenze mit Italien. Wieder fährt der Zug als Straßenbahn - Mitten in der Stadt Tirano. Sie fahren vorbei der Kirche Madonna di Tirano und gleich haben Sie Ihr Ziel erreicht.

Lassen Sie sich auch kulinarisch verwöhnen ... die Italienische Küche wartet auf Sie!

   

In Tirano können Sie nach der Mittagspause auch mit dem Bernina Express Bus nach Lugano weiterfahren. Die Reise dauert ca. 3 Stunden.

Es besteht auch der Anschluss auf die Italienische Eisenbahnen (Trenitalia) in Richtung Mailand und von dort zum Beispiel zum Lago Maggiore nach Stresa (Reisezeit ca. 4 Stunden) oder ans Meer nach Rapallo (Cinque Terre). Die Reisezeit ist ca. 5 Stunden.